Arbeitskreis Biotoppflege

 

Bei unserem Arbeitskreis (AK) Biotoppflege können Sie aktiv mitmachen!

Das Haupt-Einsatzgebiet des Arbeitskreises sind Pflanzungen (insbesondere von Hecken und Beerenhecken), sowie das Anlegen von Lebensräumen, die von bedrohten Tier- und Pflanzenarten besiedelt werden können.

Der Arbeitskreis kann außerdem angefragt werden, wenn Hilfe benötigt wird, z. B. beim Aufhängen von Vogelnistkästen oder ähnlichen Aktionen.

Der AK berät Gemeinden und private Grundstückseigentümer, die Flächen strukturreicher gestalten möchten, wodurch sie dann auch artenreicher werden.

 

Unterstützen Sie uns bei unserem Anliegen, etwas für eine vielfältige, lebendige Natur zu tun und nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, dabei viel Neues zu lernen und zu entdecken!

Der Arbeitskreis trifft sich in unregelmäßigen Abständen. Interessierte sind herzlich eingeladen!

 

 


Aktuelle Projekte des Arbeitskreises Biotoppflege (Stand: Juli 2019)

 

Fischweiher Au bei Bad Aibling:

Zur Wiederbegrünung eines umgestalteten Fischweihers wurde ein Pflanzplan erstellt. Ehrenamtliche unterstützten den örtlichen Anglerverein tatkräftig bei der Pflanzaktion im April.

Jolling:

zusammen mit einem Biobauernhof werden mehrere Projekte zur Strukturanreicherung und Aufwertung der Landschaft umgesetzt. 

Madau:

die Wiesenflächen entlang dem Triftbach zwischen Bruckmühl und Bad Aibling wurden im Frühjahr 2018 auf ihre Pflanzenbestände kartiert und den Sommer in ihrer Entwicklung beobachtet. Über den folgenden Winter wurde dann ein Konzept erarbeitet, welches vom Flächenbesitzer und mit unserer Unterstützung allmählich umgestzt wird. Im Juni haben 7 Helfer an zwei Tagen in Handarbeit einen Wiesenabschnitt von dichtem Aufwuchs von Knadischer Goldrute und Kanadischem Berufskraut befreit. Durch zurückdrängung dieser beiden sich invasiv ausbreitenden Arten soll der Artenreichtum auf der Fläche wieder erhöht werden.

In Zukunft möchten wir in det Madau zwei mal im Jahr die Vegetation aufnehmen, um die Veränderungen mitverfolgen zu können. Die nächste Kartierung wird im September erfolgen. Wer Lust hat mitzumachen ist herzlich eingeladen. Im Vorfeld der Kartierung soll es einen kleinen Einführungskurs zur Pflanzenbestimmung geben. Vorkenntnisse sind daher keine Voraussetzung.


Kartäusernelke und Wundklee in der Madau (Foto: K. Moritz)
Kartäusernelke und Wundklee in der Madau (Foto: K. Moritz)

Start des Projekts "Madau"

 

Am Sonntag den 27. Mai 2018 hatten sich 12 Teilnehmer eingefunden, um von 10.30 bis ca. 14 Uhr eine botanische Kartierung in der Madau bei Bad Aibling durchzuführen. Eine Kartierung ist quasi eine Bestandsaufnahme sämtlicher vorkommender Arten.

Zu Beginn gab die Projektleiterin Ruth Dries eine kurze Einführung zum Standort. Sie zeigte die wichtigsten Pflanzenarten und erläuterte das Vorgehen bei einer Kartierung. Daraufhin wurden die Teilnehmer in vier Gruppen eingeteilt und mit vorbereiteten Luftbildern und Schreibmaterial ausgestattet. In gut drei Stunden erfassten sie die Vegetation des südlichen Ufers des Mangfallkanals in der Madau. Bei ca. 800 m Gesamtlänge war jede der vier Gruppen für ca. 200 m Uferstreifen verantwortlich.

Besonders gefreut haben uns die Funde von Kleinem Mädesüß, Zittergras, Echtem Steinsame und Ochsensauge. Auch einige Sommerwurzen waren dabei. Die Kartierungen werden in nächster Zeit noch ausgewertet, um dann ein Maßnahmenkonzept zu erarbeiten, welches schließlich im kommenden Jahr zusammen mit dem Eigentümer getestet werden soll.

 

 

(Foto: K. Moritz)
(Foto: K. Moritz)
© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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Infobrief der Kreisgruppe

 

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